Du bist ein richtiger Bienen-Fan und möchtest noch mehr dazu entdecken? Hier findest du einige coole Extras für dich und deine Freunde …

KiBee, die Honigbiene

bee writer

KiBee nimmt Sie mit in die faszinierende Welt der Honig- und Wildbienen sowie Hummeln sowie anderen nützlichen Insekten. Sie erfahren unter anderem, welche Bedeutung Bienen für uns Menschen haben, inwiefern wir von ihrer Bestäubungsleistung profitieren und wo wir helfen können, damit es bald wieder mehr blühende Lebensräume für Wild- und Honigbienen gibt.

KiBee, die Honigbiene aus unserem Garten, zeigt den Kindern, Eltern und Erzieher*in ihre kleine Welt. Hier gibt es viel zu entdecken. Wussten Sie schon, dass Bienen “Schweißfüße” haben oder zählen können? Wussten Sie das Bienen in ihrem Leben 1000 km fliegen? Auf all diese Fragen geben wir Ihnen in auf dieser Seite eine Antwort. Wir haben hier auch einige kleine Sachen “versteckt”, wo es sich lohnt diese zu entdecken. Summen Sie einfach einmal auf dieser Seite herum. Viel Spaß dabei.

Was wäre ein strahlend schöner Sommertag ohne das Summen von Bienen und Hummeln, ohne Schmetterlinge, die in ihren schillernden Farben durch die Luft flattern? Für Naturfreunde eine furchtbare Vorstellung.

Yvonne, Imkerin

Biene ist nicht gleich Biene

Wie unterscheiden sich Honigbienen und Wildbienen?

Weltweit gibt es viele verschiedene Arten von Honigbienen. Unterarten der Westlichen Honigbiene werden inzwischen weltweit in der Imkerei eingesetzt. Im Gegensatz zu den Arten der Honigbiene finden sich in Europa mehr als 2.500 Wildbienenarten. Etwa 560 davon sind in Deutschland heimisch – hierzu zählen übrigens auch die Hummeln.

Äußerlich unterscheiden sich Wildbienen nicht nur von der Honigbiene. Auch unter den verschiedenen Wildbienenarten gibt es große Unterschiede. So gibt es schwarze, schwarz-gelbe oder auch rötlich-braun gefärbte, pelzige und sehr wenig behaarte Wildbienen.

Dipl-Biol. Dr. Paul Westrich hat eine tolle Webseite über Wildbienen. Hier herfahren Sie mehr über die Wildbienen, ihre Lebensweise und Arten im Detail. zur Webseite

Wer den Wildbienen helfen möchte, kann im eigenen Garten ganz leicht zusätzliche Nistplätze schaffen. Nötig ist hierzu lediglich ein größeres Stück Holz, welches mit Bohrlöchern versehen wird. Wichtig ist, unbehandeltes Holz zu wählen und dieses an einem regen- und windgeschützten Ort zu platzieren. Besonders geeignet sind „wilde Ecken“ des Gartens, in denen das Gras etwas höher wachsen darf.

Anders als Honigbienen kümmern sich Wildbienen nicht im Schwarm, sondern meist allein um ihren Nachwuchs. Dazu bauen sie sich Nester oft in Holz, manche auch in der Erde oder in einem leeren Schneckenhaus.

Du kannst Wildbienen helfen, indem du ihnen ein Haus baust. Das geht ganz einfach. zum Projekt Nisthilfen

Wenn die Biene einmal …..

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Zitat Albert Einstein, 1949).

Leider steht es insbesondere um Wildbienen nicht allzu gut. Neben der Honigbiene gibt es allein in Deutschland 560 Wildbienenarten. Sowohl Wild- als auch Honigbienen sind in ihren Lebensräumen bedroht.

Nicht nur die Honig- und Wildbienen ist in ihrem Bestand bedroht! Tatsächlich sind auch viele Schmetterlingsarten darunter. Seit Jahren warnt die Fachpresse vor dem zunehmenden Bienensterben und Naturschützer beklagen den massenhaften Tod von Hummeln mitten im Sommer.

MONOKULTUREN IN LANDWIRTSCHAFT

Hauptursache für diese dramatische Entwicklung ist die intensive Landwirtschaftmit ihren Monokulturen und dem steigenden Pestizideinsatz. Deshalb werden private Gärten zu immer wichtigeren Rückzugsorten für Insekten, Vögel und andere Tiere, die in ausgeräumten Agrarlandschaften keine Lebensgrundlage mehr finden.

Aber auch in privaten Gärten fällt den Insekten das Überleben zunehmend schwerer: Auf akkurat gemähten Rasenflächen ohne blühende Wildkräuter oder in Vorgärten, die eher Steinwüsten ähneln, finden sie keine Nahrung. Zudem kommen auch dort nicht selten für Insekten schädliche Pestizide zum Einsatz.

PESTIZIDE UND INSEKTIZIDE – CHEMISCHE TEUFEL

Durch den EU-weiten, großflächigen Einsatz verschiedenster Insektizide nehmen die Honigbienen Giftstoffe auf, die das gesamte Volk chronisch schwächen und es so anfälliger für Krankheiten und Milbenbefall macht. Die meisten Pflanzenschutzmittel sind für Bienen zwar nicht direkt tödlich, doch sie sorgen unter anderem dafür, dass Bienen die Orientierung verlieren und nicht mehr zu ihrem Stock zurückfinden. Außerdem beeinträchtigen sie die Kommunikation der Bienen untereinander.

KLEINE BIENEN MIT GESCHWÄCHTEM IMMUNSYSTEM

Ein weiterer Faktor, der im Hinblick auf das weltweite Bienensterben eine Rolle spielt, ist die Mangelernährung aufgrund fehlender Vielfalt. Die Immunaktivität von einseitig ernährten Bienen ist nachweislich schwächer (Stichwort Monokulturen). Je vielfältiger das Nahrungsangebot, desto widerstandsfähiger sind die Bienen gegen Krankheiten.

Bienen Wissen

Allgemeine Informationen über die Biene für die “großen” Bienenforscher

Blumen brauchen Bienen, um sich fortzupflanzen, Bienen brauchen Blumen, um Nahrung zu sammeln. Die über 2.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzenarten sind zu über 80% auf die Bestäubungsleistung unserer fleißigen Bienen angewiesen. Die Bienen sorgen dafür, dass eine farbige Blütenpracht in Stadt und Land entsteht. Auf diese Pracht sind wiederum die Insekten, Vögel und andere Tiere als Nahrungsquelle und insbesonders als Lebensraum angewiesen.

Aber auch die Verfügbarkeit eines Großteils der Nahrungsmittel wie viele Obst- und Gemüsesorten, aber auch Nüsse und Öle haben wir Bienen zu verdanken. Nascht ihr zum Beispiel vom Kirschbaum 10 Kirschen dann verdanken wir 8 Kirschen davon von der Bestäubungsleistung der Biene.

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