• Backhonig
    Back- oder Kochhonig ist von minderer Qualität. Er wurde zu stark erhitzt oder gärte bereits infolge eines zu hohen Wassergehaltes. Dieser Honig darf nicht mehr direkt verzehrt werden, sondern nur noch in der Küche oder für industrielle Zwecke verwendet werden. Dabei wird er durch Backen oder Kochen erhitzt, um enthaltene Keime abzutöten. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Bienen
    Ein Bienenvolk (10.000 bis 40.000 Bienen) bewohnt jeweils einen eigenen Bienenstock, in dem eine strenge Arbeitsteilung herrscht. Im Mittelpunkt des Volkes steht die Königin. Sie legt von April bis August täglich bis zu 1.500 Eier in die Brutwaben. Die Arbeiterinnen kümmern sich um den Wabenbau und die Pflege der Larven, bewachen den Stock und sammeln Nektar und Pollen. Die männlichen Drohnen sind weit in der Unterzahl – sie schlüpfen aus unbefruchteten Eiern und begatten während des Hochzeitsflugs die Königin.
  • Bienenhaltung
    In der Imkerei wird die künstliche Behausung für Bienen als Beute bezeichnet. Der Ursprung dieser Haltungsform geht weit zurück: Die Ägypter stellten Tonröhren auf, in der Hoffnung, dass Bienenvölker darin einziehen ohne sie gezielt zu vermehren. In Europa wurde der Stülper erfunden – ein Strohkorb, in dem die Bienen im Innern ihre Waben anlegten. Bei der Ernte wurden die Waben herausgebrochen, wobei ein Teil des Volkes vernichtet wurde. Heutige Bienenbeuten haben einen modularisierten Aufbau mit einzeln herausnehmbaren Waben – die verbreitetste Beute ist das Magazin. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Bienenwachs
    Bienenwachs ist das Baumaterial für die Waben und wird am Hinterleib in den Wachsdrüsen produziert. Bienenwachs ist ein begehrtes und beliebtes Produkt. Es wird zu Kerzen verarbeitet und in der Kosmetik- sowie in der Nahrungsmittelindustrie verwendet. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Blütenhonig
    Blütenhonig hat einen feinen Geruch und milden Geschmack. Charakteristisch sind seine Süße und sein Säuregrad. Es gibt auch sehr aromatische sogar streng schmeckende und riechende Blütenhonige, die den Duft der Tracht wiedergeben. Aus chemischer Sicht ist Honiggeruch eine Mischung aus flüchtigen Alkoholen, Säuren und Estern. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Echter Deutscher Honig
    Honig, der die Bezeichnung "Echter Deutscher Honig" tragen darf, muss über den Bestimmungen der Lebensmittelgesetze, insbesondere der Verordnung über Honig, hinaus den sehr viel strengeren Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes e.V. genügen (Bestimmungen zu den Warenzeichen) des Deutschen Imkerbundes e.V., II. Qualitätsanforderungen für Deutschen Honig, §1). Weiterführende Quelle: Deutscher Imkerbund e.V.
  • Garten-Blattschneiderbiene
    Solitäre Nistweise in vorgefundenen oberirdischen Hohlräumen, wie Käferfraßgängen und Mauerritzen aber auch selbstgegrabene Gänge in morschem Holz, unter Rinde und im Wurzelbereich morscher Baumstümpfe. Gern werden auch "Insektenhotels" besiedelt. Waldränder und -lichtungen mit Totholz, Lößwände, Brachflächen, Parks und Gärten, insbesondere mit Trockenmauern. Vollständige Informationen: Garten-Blattschneiderbiene (Megachile willughbiella (Kirby, 1802)) Quelle: www.insekten-sachsen.de
  • Gelée royale
    Gelée royale produzieren die Ammen in ihren Kopfdrüsen und verfüttern es zusätzlich zum Honig an die Larven. Da auch die Königin durch das ständige Eierlegen einen hohen Eiweißbedarf hat, wird auch sie mit dem wertvollen Futtersaft versorgt. Gelée royale wird nur in spezialisierten Imkereien gewonnen. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel und in kosmetischen Präparaten eingesetzt. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Hirtentäschel
    Die nach der Blütezeit gesammenlt und getrockneten Pflanzen werden in der Heilkunde zur innerlichen Behandlung von unregelmäßigen Regelblutungen, äußerlich bei Nasenbluten und oberflächlich bei blutenden, offenen Hautverletzungen verwendet. Die scharfen Samen wurden früher als Pfeffer verwendet.
  • Honig
    Im Honig sind mehr als 180 natürliche Substanzen nachgewiesen, darunter Aminosäuren, Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe und Spurenelemente. Das Zusammenwirken der unterschiedlichen Inhaltsstoffe macht Honig so gesund. Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Kleinere Wunden und Verbrennungen heilen gut, wenn sie mit naturbelassenem Honig behandelt werden. Enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe wirken als Antioxidantien. Sie unterstützen den Körper beim Kampf gegen freie Radikale. Jedoch schwankt der Gehalt an Antioxidantien je nach Honigsorte sehr stark. Naturbelassener Honig kann die Vermehrung von Plaque-Bakterien bremsen und den Säuregehalt des Speichels verringern. Als Süßungsmittel ist er gesünder als Haushaltszucker – das Zähneputzen erspart jedoch auch Honig nicht. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Kornblumenhonig
    Kornblumenhonig hat eine starke antibakterielle Wirkung – im bakteriolo- gischen Labortest erwies er sich als Spitzenreiter. Kornblumenhonig ist würzig und süß. Auf- grund seiner feinkristal- linen Struktur ist er gelb, leicht fluoreszierend. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Landimker
    Bienenzucht und Landleben, das gehörte zusammen. Ein großer Bauernhof ohne Bienen war früher undenkbar. Doch die heutigen Veränderungen in der Landwirtschaft wirken sich auf die Bienenhaltung aus. Der zunehmende Anbau von Feldfrüchten mit hohem Marktpotenzial hat Trachtlücken zur Folge, in denen Bienen wenig Nektar und Pollen finden. Unterhält ein Imker viele Völker, muss er Trachten anwandern, damit seine Bienen nicht hungern. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Löwenzahn
    Schon im Altertum beliebte Heilpflanze mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten. Die Blätter eignen sich zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen und von Gallen- und Leberstörungen. Im Frühjahr sind die frischen Blätter für eine Kur sehr gut geeignet, z.B. zubereitet als herzhafter Salat. Löwenzahnblätter wirken blutreinigend. Wirkstoffe aus Wurzel und Kraut können als Tee oder Presssaft bei o.g. Erkrankungen innerlich angewendet werden. Sie sind auch bei Gicht, Rheuma, Nierensteinen und Hämorrhoiden in der Anwendung beliebt.
  • Pollen
    Pollen tragen die Sammelbienen in den Stock ein. Um ihn den Bienen „abzunehmen“, bringt der Imker am Flugloch ein Gitter an. Auf dem Weg in den Stock streifen die ankommenden Bienen dabei einen Teil der mitgeführten Pollen ab. Für den Menschen ist er ein wertvoller Nahrungsergänzungsstoff. Für Vegetarier ist Pollen ein guter Lieferant, um den Bedarf an Eiweiß sowie Vitamin B1 zu decken. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Presshonig
    Die Honigwaben werden aus den Rahmen geschnitten und in einer Korbpresse ausgepresst. Anders als beim Schleudern, wo der Honig in Tröpfchen versprüht wird, bekommt der Presshonig weniger Luftkontakt. Presshonig hat eine dunklere Farbe und einen intensiveren, leicht herben Geschmack. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Propolis
    Propolis bezeichnet das Kittharz der Bienen. Sie sammeln es an Knospenschuppen von Bäumen und reichern es mit Speichel und Wachs an, um es geschmeidig zu machen. Mit dem Kittharz wird der Bienenstock gegen Nässe und Zugluft abgedichtet. Propolis kommt häufig in der Naturmedizin zum Einsatz. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Rapshonig
    Raps hat sich in Deutschland zur Massentracht entwickelt. Er ist reich an Blüten und liefert viel Nektar und Pollen. Rapshonig ist besonders mild im Geschmack. Beliebt ist der helle bis weiße Honig wegen seiner cremigen Konsistenz. Er ist der häufigste Sortenhonig. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Schleuderhonig
    In Deutschland ist das Schleudern der Waben die am weitesten verbreitete Methode der Honigernte. Dabei werden die Waben samt Rahmen in die Schleuder gestellt. Dreht sich die Schleuder wird der Honig mithilfe der Fliehkräfte aus den Waben gezogen und läuft an der Innenseite der Schleuder auf den Boden. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Schneeglöckchen
    Gifte und Wirkstoffe: Die Pflanze wird heute nicht mehr heilkundlich eingesetzt. Als Therapeutikum wird allerdings das in der Pflanze enthaltene Galanthamin isoliert. Besonderheiten: Die Art ist in Deutschland geschützt! In Deutschland ist sie ursprünglich nur in südlicheren Landesteilen heimisch. Mittlerweile ist sie aber fast überall verwildert.
  • Sommerhonig
    Sommerhonig hat ein liebliches Aroma und stammt aus der Sommertracht (Juni bis Juli). Er besteht in der Regel aus der Tracht von Feld- und Wiesenblüten und einem variablen Anteil von Waldhonig. Je größer der Anteil an Honigtau, desto dunkler die Farbe und umso länger bleibt er flüssig. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Stadtimker
    Auch Städter möchten den Kontakt zur Natur nicht verlieren. So hat die Kleingartenkultur in den vergangenen Jahren eine Renaissance erfahren. Häufig wird die Artenvielfalt in den Städten mit ihren Parks und Blumenflächen unterschätzt.Das gute Trachtenangebot in städtischen Gebieten ist für Hobbyimker mit bis zu drei Völkern optimal. Wichtig dabei ist jedoch eine einvernehmliche Verständigung mit den Nachbarn. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Tropfhonig
    Tropfhonig ist eine traditionelle Form der Honigernte und typisch für die Korbimkerei. Gewonnen wird er, indem die Waben zum Tropfen aufgestellt und der Honig in einem Gefäß aufgefangen wird. Nur vereinzelte Imkereien, die Wert auf eine artgerechte und wesensgemäße Bienenhaltung legen, bieten ihn noch an. Honig aus Naturbauwaben besitzt eine hohe aromatische Reinheit. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Wabenhonig
    Wabenhonig oder Scheibenhonig ist die Bezeichnung für ein Stück frisch gebaute und noch verdeckelte Honigwabe. Die Waben werden portionsweise verkauft und gelten als Besonderheit, da es sich um vollkommen naturbelassenen Honig handelt. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Waldhonig
    Waldhonig wird auch Honigtauhonig genannt. Dieser entsteht aus Pflanzensäften, die von Blattläusen verarbeitet und ausgeschieden werden. Bienen sammeln den Honigtau und machen daraus einen mineralstoffhaltigen, würzigen Honig mit der typischen dunklen Farbe. Übrigens enthält er weniger Glukose als Blütenhonig und bleibt so länger flüssig. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen
  • Waldpelzbiene
    Anthophora furcata ist vor allem durch fehlende Nistmöglichkeiten in ihrem Bestand gefährdet, da in unseren heimischen Wirtschaftswäldern kaum noch ausreichend Totholz für die Anlage ihrer Nester verbleibt. Die gezielte Anlage von Totholzhaufen und das Belassen von morschem Totholz im Randbereich von Wäldern, Parks, Gärten und auf Streuobstwiesen bewahren ihr die dringend benötigten Nistplätze. Vollständige Information: Waldpelzbiene (Anthophora furcata (Panzer, 1798))Quelle: www.insekten-sachsen.de
  • Wanderimker
    Bienen können nur in einem Umkreis von wenigen Kilometern nach ergiebigen Nahrungsquellen suchen. Um die Honigernte zu steigern, wandern Imker mit ihren Völkern in weiter entfernte Gebiete mit neuen Trachtquellen. Dadurch verfügen Wanderimker über ein breites Angebot unterschiedlicher Sortenhonige. Wanderungen mit Bienenvölkern müssen beim örtlich zuständigen Veterinäramt angemeldet werden. Quelle: Unser Honig- Gold der Bienen