Stammstücke, Holzklötze, Balken und dicke Äste können in einem Holzstapel aufgeschichtet oder einzeln, senkrecht stehend befestigt werden.

Der Totholzstapel kann z.B. eine neue Heimat für folgende Bienen sein:

Weiteres Wissen auf: Nabu Totholz für Insekten

Allgemeine Information:

Totes Holz hat eine große Bedeutung als Lebensform für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Pilze bilden hier die Spitze der Totholzbewohner. Einige Spezialisten unter den Wildbienen nagen ihre Nistgänge in bereits etwas mürbe gewordenes Totholz. Hier spielt vor allem weißfaules Laubholz eine wichtige Rolle. Wildbienenarten, bevorzugen etwas morsches aber noch überraschend festes Holz. Eine modrige oder pulvrige Konsistenz ist dagegen ungeeignet.

Tipp:

Bei feuchtem Boden stellt man die Stämme (z.B. Weide, Pappel, Obstbäume) am besten auf eine Steinplatte, Ziegel oder Dachziegel um den Verrottungsprozess zu verlangsamen. Ideal ist ein sonniger, windgeschützter Platz zum Beispiel an einer Hausmauer, Garagen- oder Schuppenwand.

Wie kann ich einen Totholzhaufen anlegen?

Soll der Totholzhaufen seinen Bewohnern auch im Winter ausreichend Schutz bieten, dann empfiehlt es sich, unter dem späteren Totholzhaufen eine Grube auszuheben und diese mit groben Aststücken zu befüllen. Am besten eignet sich hierzu hartes Holz, damit der Verrottungsprozess nicht so schnell vonstatten geht. In einige der Hohlräume kann Laub oder anderes organisches Material eingebracht werden, um für eine bessere Isolierung zu sorgen.

Aber selbst wenn du keine Grube aushebst, sondern „nur“ einen oberflächlichen Totholzhaufen errichtest, hilfst du damit bereits vielen Tieren. Schichte dafür Ast- und/oder Wurzelstücke an der geplanten Stelle übereinander und achte dabei auf Stabilität, denn die späteren Bewohner sollen ja schließlich ein sicheres, neues Zuhause vorfinden.

Projektidee Holzstoß

Projekt Information / Material

Ziel: Aufschichtung eines Holzstoßes (zum Beispiel zur Schaffung von Unterschlupf für Insekten, Kleinsäuger
Projektdauer: Bauzeit ca. 5 bis 8 Stunden
Material: Holzstämme und dicke Äste (1 Meter lang), 4 Holzpfosten (1,20 bis 1,60 Meter lang und 8 bis 10 Zentimeter dick), Ast oder Rindenmulch

Wichtiger Hinweis: Wenn du den Platz für deinen Totholzhaufen auswählst, dann achte bitte unbedingt darauf, den Haufen nicht in einer Mulde oder Senke anzulegen, damit sich dort kein Wasser stauen und die darin überwinternden Tiere gefährden kann.
René